21.02.24

Mo. 21.04.2014 - 4. Seetag

☼ 05:40 Wetter: meist sonnig ✸ 17:56

Distanz Puerto Quetzal/Guatemala - Puntarenas/Costa Rica = 468 Seemeilen


Den Seetag nutze ich wieder, um mit der Beschreibung des Schiffes fortzufahren. Jetzt sind die Restaurant dran.

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1. Main Dining Room: Trellis (Deck 4/5)
Im zweigeschossigen Hauptrestaurant Trellis hatten wir die erste Tischzeit um 18:00 Uhr und den Tisch Nr.330 auf der unteren Etage (Deck 4). Die Lage des Tisches in der Nähe der Rolltreppe in die Küche (zusätzlich am Gang gelegen) war nicht optimal.

Auf Grund der sehr guten, aufmerksamen Bedienung und Beratung (Linda & Biliana) an unserem Tisch haben wir uns aber gegen einen Tischwechsel entschieden. So wurde z.B. von Linda unaufgefordert eine deutsche Speisekarte gebracht, als sie registrierte, daß eine Person am Tisch des Englischen nicht so mächtig war.
Unser Sommelier war zwar aufmerksam, machte dabei aber ein eher verdrießliches Gesicht.
Positiv: Das Essen war gut bis sehr gut (auch Dank der guten Beratung von Linda bei der Auswahl), abwechslungsreich  und hat uns allen immer geschmeckt.Neben der immer erhältlichen Standardauswahl gab es jeden Tag eine Tageskarte.
Auch Kaffee nach dem Essen, oder einen Verdauer konnte man bestellen (dies war z.B. auf der MSC Musica nicht möglich). Haben wir aber nur 2x genutzt, ab dann sind wir immer ins Cafe Al Bacio gewechselt, wo der Espresso doppio einfach noch besser schmeckte.


Negativ: Das Gala-Essen unterschied sich in keiner Weise von der üblichen Speisenauswahl. Außer daß die Gäste „Gala“ trugen, zumindest die meisten (näheres dazu bei Dresscode), war bei dem Galadinner nichts „Gala“. Hier hatte ich von Celebrity eigentlich mehr erwartet.
Dazu fiel dann auch noch das große „Gala-Buffet“ am vorletzten Tag den „Code Red“ -Maßnahmen zum Opfer.
Die Tischzeit war für uns eigentlich richtig gewählt (2. Tischzeit 20:30 ist uns eindeutig zu spät). War uns 18:00 Uhr mal zu früh, z.B. nach längerem Landaufenthalt, dann sind wir eben ins Oceanview Café oder ins Bistro on Five (1x) ausgewichen.

2. Oceanview Café & Grill – SB-Restaurant (Deck 10): 

Im Oceanview Café auf Deck 10 war nach unserem Geschmack das Essen befriedigend bis gut. Es gab eigentlich für jeden Geschmack etwas, incl. Pizza, Sushi, asiat. Gerichte, etc. Aber Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich.

Positiv fanden wir die Möglichkeiten sich Speisen „just in time“ und nach eigenem Geschmack zubereiten zu lassen (z.B. Eierspeisen, Fisch, Steaks, asiat. Gerichte). Und dank des Tips von Linda bei Fisch und Fleisch nicht "well-done" oder "medium", sondern "medium-well" zu ordern, war alles so, wie wir es mochten. Und für Liebhaber von Süßem waren auch die leckeren Waffeln mit Orangenbutter und Whipped Cream zu empfehlen (nicht wahr Dirk ?), oder die Pancakes mit Ahornsirup. 

Negativ ist uns aufgefallen, daß rundum immer einige Stationen geschlossen waren (Rollo runter), das kenne ich so von AIDA oder MSC nicht. Verstärkt wurde dies noch ab dem 4. Tag, als Code Red angesagt war. Und hier wurde dann auch so exzessiv „gesanitized“, dass die Tische mit der Zeit richtig klebrig waren (siehe auch Punkt Code Red).
Um zu langes Anstehen zu vermeiden, haben wir uns dann einfach im Café al Bacio einen Kaffee geholt und mit ins Oceanview genommen.
Manches ist vielleicht auch dem amerikanischen Geschmack geschuldet, so fanden wir z.B. das Aufschnitt- und Käseangebot eher mager. Es gab zum Frühstück zwar auch Lachs, aber keinen Meerrettich, der stand dann dafür abends da, planlos. Verstehe es, wer will.

Service: Die Bedienung im Oceanview Café war bei weitem nicht so gut wie in anderen Bereichen des Schiffes. Von aufmerksam und schnell, bis hin zu lustlos, langsam oder desinteressiert haben wir alles erlebt. Ausnehmen möchte ich hiervon das Personal an einigen speziellen Stellen, z.B. an den made-to-order Stationen (u.a. unser singender Nudel-oder Eierbräter), oder an der Getränkeausgabe für Säfte, Wasser, Bier etc.
> Hier hab ich zum Beispiel mal eine kleine Flasche Wasser verlangt. „Sorry Sir, that’s not included (wegen Marke), you can get a big one (andere Marke), that's included”.
Mein etwas erstauntes Gesicht und Kopfschütteln kommentierte er mit “ I understand you, and I know, what you think !“ und legte danach den Finger auf die Lippen, woraufhin ich sagte: „You‘r right, and I understand your gesture“. Und beide mußten wir lachen.

Beschreibung weiterer Restaurants & Bars hier und hier (Qsine)

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Abends sind wir dann zum ersten Mal ganz bewußt ins Celebrity-Theater gegangen (mal kurz reingeschaut haben wir auch vorher ein paar Mal), denn heute läuft die Boogie Wonderland Show mit Musicals und Disco Hits aus den 70er Jahren. Auch wenn wir einige bekannte Titel vermisst haben, die Show hat uns heute sehr gut gefallen.  
Dafür ist die Nacht nicht so angenehm, denn der Lärm der Crewparty unter oder in Nähe des Heli-Decks, weckt uns heute nacht wieder um 02:30 auf. Da bleibt schließlich nur der Griff zum Telefon und die 53 wählen.


... weiter mit Puntarenas

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