13.02.24

Mo. 14.04.2014 - Celebrity Infinity

Heute geht's an Bord. Das Frühstück im Hotel ist zwar inklusive, aber doch mehr als bescheiden, dafür entschädigt der Blick aus dem Speiseraum im 14. Stock über Downtown San Diego, mit den einfliegenden Flugzeugen, in relativ geringer Entfernung quasi an unserem Hotelturm vorbeifliegen. Komisch, trotz Autobahnnähe und Flugverkehr war es beide Nächte recht ruhig. 

Beim Auschecken lassen wir uns ein Taxi bestellen, aber scheinbar ist das mit den 4 Personen incl. 4 große Koffer nicht richtig verstanden worden. Das Taxi entspricht zwar den bisher aus Vegas bekannten, aber der Fahrer hat im Kofferraum ein großes Reserverad, und da wird es mit 4 Koffern eng. Also 1 Koffer mit auf die Rückbank + 3 Personen, das klappt schon. Die Fahrt zum Terminal dauert ja auch nur ein paar Minuten. Und da liegt sie nun, die Infinity. Und wie wir feststellen können, das fehlende Rettungsboot (nach Kollison mit einem Bunkerschiff auf den Falklandinseln zurückgelassen), wurde nach nun mehr 1 1/2 Monaten noch immer nicht ersetzt.




Da wir recht früh dran sind, erst mal Koffer abgeben, die sind wir schon mal ohne Probleme los. Martin braucht Briefmarken für Postkarten, also zur Tourist Info, die haben aber keine. Die nächste Möglichkeit soll eventuell in einem Hotel auf der anderen Seite vom Harbor Drive North sein. Also los, wir warten so lange. Erfolg, er hat nach einigem Suchen welche bekommen. Und die amerikanische Oma (geschätzt 70- 80 Jahre alt), die sie ihm verkauft hat, stammt woher? Aus Düsseldorf-Benrath ! Da sieht man wieder: die Welt ist ein Dorf.
Das Einchecken geht relativ zügig vonstatten, und der Aufruf erfolgt dann gruppenweise. Beim Warten treffen wir dann erst mal auf  Britta & Christian, von den anderen aus dem Forum ist nichts zu sehen. Das Ganze dauert dann etwas mehr als 1 Stunde, bis wir an Bord gehen können. Nach einem kurzen Rundgang ist es erst mal Zeit für ein Bier in der "Sunset-Bar".
Dann meldet sich so langsam auch der Magen und möchte Nachschub. Also auf ins "Oceanview-Café" und erst mal das Angebot in Augenschein nehmen. Im Moment ist es allerdings recht voll, da viele wohl die gleiche Idee haben. Hier lernen wir am Nebentisch auch gleich Denis & Heather kennen, ein uriges, älteres Ehepaar aus Australien. Um ganz ehrlich zu sein, wenn ich 20% von dem was Denis erzählt hat, verstanden habe, dann ist das viel. Was für ein Slang!
Um 14:20 h ist dann auch unsere Kabine fertig. Kabine 6003 liegt ganz vorne auf Deck 6 ziemlich mittig mit einem großen Bullauge und einem Blick über das Vordeck und den Heliport. Sie ist sehr geräumig, mit genügend Stauraum. Die Dusche hat, wie auch noch bei etlichen anderen Schiffen, leider nur einen Duschvorhang (aber dafür habe ich ja die Magnete eingepackt).
Auch unsere Koffer trudeln einer nach dem anderen ein, sodaß wir mit dem auspacken loslegen können.

 
Um 16:15 Uhr ist dann die obligatorische Rettungsübung angesetzt (ohne Weste) , die aber einigermaßen schnell beendet ist, so daß wir uns rechtzeitig zur kfi-Sailaway Partie an der Mastbar treffen können. Hier sehen wir dann auch den Großteil der anderen kfi-Mitglieder, die an Bord sind. Wir nehmen bei schönstem Wetter Abschied von San Diego und genießen die Ausfahrt aus der San Diego Bay.
Einziger, aber dafür umso heftiger Kritikpunkt: Was ist denn hier los ? Keine Auslaufmusik, kein Abschiedsgruß mit dem Typhon? Und wo gibt's hier was zu trinken? Nicht mal die Poolbar hat geöffnet. Einfach schwach, die Amis können's offenbar nicht. Wieso sehne ich mich schon wieder nach AI...? 

Da wir die erste Tischzeit um 18:00 Uhr haben, und gleich heute das Hauptrestaurant "Trellis" kennenlernen wollen, wird es dann auch langsam Zeit uns ein bißchen frisch zu machen.Der uns zugewiesene Tisch 330 im Trellis Restaurant ist auf Grund seiner Lage in der Nähe der Küchen-Rolltreppe eher suboptimal, und wir überlegen ernsthaft, ob wir nicht um einen neuen Tisch bitten sollen. Aber dann überzeugt uns der Service am Tisch dermaßen, das wir nicht mehr wechseln wollen. Sowohl Linda als auch Bibiana machen einen überzeugenden Job.
Nach dem Essen, das uns hervorragend geschmeckt hat, nehmen wir noch einen Double Espresso und einen Verdauer. Danach bummeln wir noch ein bißchen übers Schiff, und beschließen den Abend an der Martini Bar mit einem Bier. Ja, man bekommt hier nicht nur Martinis !

... weiter mit 1. Seetag

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